Amazon Web Services EMEA SARL
- Zweck
- Hauptinfrastruktur für Gateway und MCP
- Verarbeitungsort
- Frankfurt, Deutschland
- Einordnung
- Produktbetrieb; zusätzlich eigene Support- und Verwaltungssysteme.
Klardaten Trust Center
Hier erfährst du, wie deine DATEV-Daten übertragen werden, wer darauf zugreifen kann und welche Schutzmaßnahmen für Gateway und MCP gelten.
Stand: 27. September 2026
Eine Anwendung kann Daten nur über eine freigegebene Verbindung und mit den entsprechenden Berechtigungen abrufen.
Die Verbindung zwischen deiner DATEV-Umgebung und Klardaten ist verschlüsselt.
Die von dir freigegebene Anwendung erhält die angefragten Daten. Die Verbindung und das eingerichtete Profil begrenzen den Zugriff.
Bei einer KI-Anbindung erhält die von dir gewählte Anwendung die angefragten Daten.
Klardaten verbindet dein DATEV-System mit der von dir freigegebenen Anwendung. Welche Daten sie abrufen kann, bestimmen die Verbindung und die Rechte des eingerichteten Profils.
DATEV-System und Connector
Verbindung startet beim Connector
Verschlüsselt
API / MCP
Prüft den Zugriff und leitet Anfragen weiter
Verschlüsselt
Erhält die angefragten Daten
Zugangsdaten nur lokal gespeichert
Zugriff nur mit Berechtigung
Von dir freigegeben
Der Connector baut die verschlüsselte Verbindung zu Klardaten auf. Darüber laufen Anfragen und Antworten. Du musst dafür keinen Port für eingehende Verbindungen in deiner Firewall öffnen.
Deine DATEV- und Windows-Zugangsdaten werden ausschließlich lokal auf deinem Windows-System gespeichert – niemals bei Klardaten. Bei der Einrichtung über Klardaten werden die Zugangsdaten an deinen Connector übertragen.
Dein DATEV-System: DATEVconnect in deiner Umgebung
Klardaten Connector: Läuft auf deinem Windows-System
Der Zugriff ist auf die freigegebene DATEV-Verbindung beschränkt. Es gelten die DATEV-Rechte des eingerichteten Nutzerprofils.
Nein. Der Connector macht deinen DATEV-Server nicht öffentlich im Internet erreichbar. Er baut von deinem System aus eine verschlüsselte Verbindung zu Klardaten auf. Daten können nur über eine freigegebene Verbindung und mit den Rechten des eingerichteten Profils abgerufen werden.
Welche Daten eine Anwendung abrufen kann, bestimmen die freigegebene Verbindung, das Profil und die Berechtigungen.
Bei MCP erhält die von dir gewählte KI-Anwendung die Eingaben und Ergebnisse der Werkzeugaufrufe. Ob sie diese Daten speichert, wo sie sie verarbeitet und wie sie sie nutzt, hängt von deinen Vereinbarungen und Einstellungen beim jeweiligen Anbieter ab.
Die optionale Dokumentensuche speichert ausgelesene Texte und einen Suchindex lokal auf dem Connector-Rechner. Gefundene Textstellen werden über Klardaten an deine verbundene Anwendung übermittelt; beim Deaktivieren bleibt der lokale Index erhalten.
Nein. Die Verbindung allein überträgt nicht automatisch deinen gesamten DATEV-Bestand. Die KI-Anwendung ruft Daten über einzelne Anfragen ab und erhält deren Ergebnisse. Welche Daten sie abrufen kann, begrenzen die Rechte des eingerichteten DATEV-/Windows-Profils. Ein Profil mit weitreichenden Rechten erlaubt auch umfangreichere Abfragen. Vergib deshalb nur die Rechte, die für die gewünschte Aufgabe nötig sind.
Ob und wie deine Daten zum Modelltraining verwendet werden, klärst du direkt mit deinem gewählten KI-Anbieter. Maßgeblich sind dessen Vertragsbedingungen und die Einstellungen deines konkreten Angebots.
Datenschutz beim gewählten KI-AnbieterMCP unterstützt das Lesen von Daten und ausgewählte Schreibfunktionen. Welche Aktionen möglich sind, hängt vom DATEV-Modul und den Rechten des eingerichteten Profils ab. Bestimmte Schreibrechte benötigen beim Verbinden eine zusätzliche Freigabe. Schreibzugriffe werden protokolliert. Die Leistungsübersicht zeigt die unterstützten Funktionen je Modul.
Lese- und Schreibfunktionen je DATEV-ModulHier findest du Details zu den einzelnen Schutzmaßnahmen. Die vertraglich vereinbarten Maßnahmen stehen in Anlage 2 des Auftragsverarbeitungsvertrags.
Deine DATEV- und Windows-Zugangsdaten werden ausschließlich lokal auf deinem Windows-System gespeichert – niemals bei Klardaten. Bei der Einrichtung über Klardaten werden die Zugangsdaten an deinen Connector übertragen. Der Connector schützt die gespeicherten Zugangsdaten mit Windows DPAPI. Die Verbindung zu Klardaten ist TLS-verschlüsselt. Die vertraglichen TOMs beschreiben die Anforderungen an Verschlüsselung, Schlüsselverwaltung und Zugriffsschutz. Auch dein Windows-System muss vor unberechtigtem Zugriff geschützt sein.
Anwendungen melden sich an der Gateway-API mit JWT-Zugriffstoken und Refresh-Token oder mit API-Schlüsseln als Bearer-Zugangsdaten an. Für den Zugriff auf eine bestimmte Kundeninstanz brauchen sie zusätzlich die passende Berechtigung. Die gewählte Verbindung und das eingerichtete DATEV-/Windows-Nutzerprofil bestimmen, welche DATEV-Daten zugänglich sind. Profile und Dienstkonten sollten nur die Rechte erhalten, die für die Anbindung nötig sind. Nutzen mehrere Personen dasselbe technische Profil, gelten für sie die Rechte dieses Profils. Bestimmte MCP-Schreibrechte benötigen beim Verbinden eine zusätzliche Freigabe. Schreibzugriffe werden im Prüfprotokoll erfasst.
Klardaten prüft für jede angefragte Kundeninstanz die Zugriffsberechtigung. Eine Anmeldung allein erlaubt keinen Zugriff auf andere Kundenverbindungen. Innerhalb einer Verbindung gelten die DATEV-Rechte des eingerichteten Profils. Die vertraglichen TOMs schreiben für Klardaten-Produktivsysteme persönliche Benutzerkonten, Mehrfaktor-Authentifizierung und Berechtigungen nach Aufgabenbereich vor. Wenn im Support oder bei einer Störung auf Kundeninhalte zugegriffen wird, muss der Zugriff einem bestimmten Zweck dienen. Er wird kontrolliert und protokolliert. Soweit erforderlich, erfolgt er mit Freigabe des Kunden oder nach einer dokumentierten Anweisung.
Die TOMs beschreiben die zentrale Überwachung der Systeme und sicherheitsrelevanter Ereignisse. Sie sehen außerdem Datensicherungen in getrennten Verfügbarkeitszonen der Cloud und regelmäßige Tests zur Wiederherstellung vor. Wie dringend ein Sicherheitsupdate eingespielt wird, hängt vom Schweregrad der Schwachstelle und dem Risiko für den Betrieb ab. Diese Datensicherungen ersetzen keine Sicherung deiner eigenen DATEV-Umgebung. Die vereinbarten Maßnahmen stehen in Anlage 2 des Auftragsverarbeitungsvertrags.
Dazu gehören die Verpflichtung auf Vertraulichkeit und dokumentierte Weisungen, Berechtigungen nach Aufgabenbereich und die Überprüfung von Zugriffsrechten. Die TOMs beschreiben außerdem Geräteverschlüsselung, Bildschirmsperren und den geschützten Zugriff auf Produktivsysteme. Die vollständigen Maßnahmen stehen in Anlage 2 des AVV.
Unsere Datenschutzerklärung beschreibt die Verarbeitung für Website, Kundenkonto, Support und Abrechnung. Im Abschnitt zu Gateway und MCP erfährst du, welche Produkt- und Verbindungsdaten verarbeitet werden und welche Aufbewahrungsfristen gelten.
DATEV-Anbindung, Berechtigungen und technische Betriebsdaten.
Datenschutzhinweise zum ProduktVerbindung mit den von dir gewählten KI-Anwendungen, Tool-Aufrufe und Sitzungen.
Datenschutzhinweise zum ProduktDie Hauptinfrastruktur für Gateway und MCP betreiben wir bei AWS in Frankfurt. Die folgende Übersicht unterscheidet den Produktbetrieb von weiteren in Anlage 3 des AVV benannten Diensten.
Mit jedem dieser Unterauftragnehmer besteht eine Vereinbarung zur Wahrung des Berufsgeheimnisses nach § 203 StGB.
Der AVV sieht vor, dass wir Kunden mindestens 30 Tage vor dem Einsatz neuer oder wesentlich geänderter Unterauftragnehmer informieren. Kunden können aus wichtigem datenschutzrechtlichem Grund widersprechen. Die vertraglich erforderliche Absicherung erfolgt vor Beginn der Verarbeitung.
Die von dir gewählte KI-Anwendung erhält Daten als dein ausgewählter Empfänger. Sie ist dadurch nicht automatisch ein Unterauftragnehmer von Klardaten. Dienste für Website, Support und Vertragsabwicklung findest du in der Datenschutzerklärung.
Datenschutz für Website, Kontakt und KundenkontoBei der Verarbeitung von DATEV-Daten im Auftrag deiner Kanzlei ist Klardaten Auftragsverarbeiter. Der AVV regelt Weisungen, Schutzmaßnahmen sowie Rückgabe und Löschung nach Auftragsende. Die PDFs enthalten deutsche und englische Fassungen.
Für Steuerkanzleien regelt die ergänzende Vereinbarung nach § 203 StGB den Schutz von Berufsgeheimnissen, darunter Mandats-, Steuer- und Buchhaltungsinformationen. Sie ergänzt den AVV. Beide Unterlagen stehen unten für deine Dokumentation und die Prüfung durch deinen IT-Dienstleister oder Datenschutzberater bereit.
Unser dokumentierter Ablauf für Sicherheitsvorfälle legt fest, wie wir Vorfälle bewerten, an die zuständigen Stellen weitergeben, dokumentieren und betroffene Kunden informieren. Betroffene Kunden werden unverzüglich informiert und bei ihren Meldepflichten unterstützt. Wenn du eine Schwachstelle vermutest, schreibe an info@klardaten.com. Nenne das betroffene Produkt, den Zeitpunkt und die Schritte, mit denen sich das Problem nachvollziehen lässt. Bitte sende keine Passwörter, Zugriffstoken oder Mandantendaten mit. Für vertrauliche Informationen vereinbaren wir einen geeigneten Übertragungsweg.
info@klardaten.com